Plankenfels - ein feines Stück Fränkische Schweiz

Sagen über das Schloss Plankenfels

Die Sage von den Heinzelmännchen in den herrschaftlichen Stallungen

Noch vor ca. 70 Jahren standen in Plankenfels mehrere herrschaftliche Stallungen. Alle Abende, wenn die Knechte die Pferde schön geputzt hatten, kamen die Heinzelmännchen und ritten die Pferde so lange, bis sie schwitzten. Sie flochten auch die Schwänze und Mähnen. Als der 66er Krieg ausbrach, war von ihnen nichts mehr zu sehen.

Die Sage von einem verborgenen Schatz in der Gruft im alten Schloss

Vor vielen Jahren lebte im alten Schloss zu Plankenfels ein sehr reicher Graf. Er war sehr geizig und wusste nicht, wohin er sein Geld bringen sollte. Er lies es deshalb zum Teil eingraben und den anderen Teil ließ er in eine Gruft bringen, die im Schlosshof angelegt war. Er war sehr streng. Bei Widersetzlichkeit band er den Bauern große Bleikugeln an die Beine und ließ sie zum Schlossberg hinunterwerden. Er ließ um das Schloss herum auch zahlreiche Ställe errichten. Diese wurden dann später an seine Leute verteilt. Al er bald darauf starb, wurde er in der Gruft beigesetzt

Schloss Plankenfels
Schloss Plankenfels
Der Schlossgeist zu Plankenfels

Im Schloss zu Plankenfels soll früher ein Schlossgeist gewesen sein. Er zeigte sich in allerhand Gestalten, meistens als Hund, als Kalb oder auch als kleines schwarzes Männchen. Einmal ging ein Bewohner von Plankenfels nachts um 12 Uhr nach Hause. Da sah er ein Kalb, welches aus der Gemeindehüll trank. Er weckte die Leute auf und schrie: "Es ist ein Kalb ausgerissen!" da lief es fort und kroch bei der Schlossscheune zum Deichselloch (Rückseite) hinein. Auf dem Heuboden zeigte sich der Geist als Männchen. Wenn die Mägde Heu holten, mussten sie ihm durch die Beine kriechen. Die Mägde fürchteten sich nicht, weil sie es öfter sahen und das Männchen niemand etwas tat. Nachts soll der Geist öfters als großer schwarzer Hund auf dem Weg gelegen sein.

Der tote Knecht

Einmal ging ein Knecht abends in die Schlossscheune, stieg hinauf zum "Balken" und warf Heu auf die Tenne erhab, um damit seine Pferde am Wirtshaus zu füttern. Als der fremde Knecht am anderen Morgen fehlte und man ihn suchte, wurde er tot auf der Tenne gefunden, mit umgedrehtem Kopf, so dass das Gesicht nach hinten stand. Die Leute meinten allgemein, der Knecht sei nicht aus Unvorsichtigkeit herabgefallen, sondern vom Schlossgeist heruntergestürzt worden.

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